Brötchen - Rezept: Herzhafte Brötchen mit Roggensauerteig
Herzhafte Brötchen mit einer röschen Kruste und einer wattig-weichen Krume.
Für den herzhaften Geschmack sorgen gut 30 % Roggenmehl, das zudem überwiegend als Sauerteig zum Einsatz kommt, und ein aromagebender Vorteig. Diese Brötchen sind auch am nächsten Tag noch gut zu genießen und können problemlos eingefroren werden.
Unter Kotten verstand man im Mittelalter ein einzelnes einfaches Wohnhaus oder eine Werkstatt in oder abseits der dörflichen Gemeinschaft. In anderen Gegenden Deutschlands nannte man ein solches Haus auch Kate.Hierzu passend ist dieses saftige 3-Korn-Brot, dass sich durch gebrühte Haferflocken und einem Sauerteig auszeichnet, bei dem neben Roggenmehl auch Weizenschrot versäuert wird. Mild, und doch etwas nussig im Geschmack mit festem Biß der Krume paßt es zu milderen und süßen Brotbelägen.Grundrezept für ein Mehrkornbrot aus 25 % Roggen, 15 % kernigen Haferflocken und dunklem Weizenmehl.
Die Kombination von 70 % Lichtkornroggen ® und 30% Khorasanweizen, auch bekannt unter Kamut ®, ergibt ein sehr gut gelockertes, helles und mildes Roggenmischbrot. Ohne Hefezugabe kommt der einzigartige Geschmack voll zur Geltung. Die typischen Aromen der beiden Getreidearten und die Festigkeit des Khorasans lassen dieses Brot zu etwas Besonderem werden.
Die Lockerung erfolgt ausschließlich durch den Sauerteig. Hierfür habe ich rund 64 % des Lichtkornroggens ® versäuert. Für die Frischhaltung kommt ein Mehlkochstück zum Einsatz. Aufgrund der weichen und klebrigen Teigbeschaffenheit ist dieses Rezept eher für erfahrenere Hobbybäcker geeignet.
Im letzten Dinkelbrot- Backkurs regte eine Teilnehmerin an, dass sie sich mehr Dinkelrezepte auf meiner Rezepteseite wünsche. Nun, diesem Wunsch komme ich sehr gern nach und wünsche viel Freude beim Nachbacken dieses tollen Alltagsbrotes, das bestens mit milderen und süßen Belagen harmoniert.
Ich habe für Euch ein Rezept für ein saftiges und krosses Dinkelmischbrot erstellt und gebacken. Es besteht zu gut aus 60 % Dinkel - und knapp 40 % versäuertem Roggenmehl. Für die gute Frischhaltung sorgt ein Mehlkochstück, ebenfalls mit Roggenmehl. Das Brot ist angenehm weich und zart im Biß, darüber hinaus sehr mild, aromatisch und abgerundet im Geschmack.
In meinem letzten Urlaub, in den deutschen und österreichischen Alpen, wurde ich durch den Anblick von "Vinschgauer-Paarl" in den dortigen Bäckereien mit Freude daran erinnert, dass ich schon längere Zeit vorhatte ein solches Roggenmischbrot zu backen.
Bei den Vinschgauer Paarl handelt es sich um saftige Roggenfladenbrote, die traditionell aus dem südtiroler Vinschgau stammen. Wie häufig in der alpenländischen Bäckerei werden sie mit verschiedenen Gewürzen hergestellt. Koriander, Kümmel, Fenchel und Brotklee, auch Schabzigerklee genannt, der tpisch für die Region des Vinschgau ist. Ebenso typisch ist das paarweise Aneinanderbacken der Roggenmischbrote.
In meiner Version bestehen die Vinschgauer aus 80 % Roggen und werden mit einer großen Portion Roggensauerteig und geringer Hefezugabe gebacken. Etwas Roggenschrot und Vollkornmehl sorgen zudem für ein herzhaftes Aroma.
Die Gewürze lassen sich leicht auf den persönlichen Geschmack anpassen. Auch schmeckt das Brot, Dank des hohen Sauerteiganteiles, ohne Gewürze aromatisch und herzhaft.
Rustikale und saftige kleine Brotstangen mit dem unvergleichlichem Aroma des Waldstaudenroggens. Die längere Teigführung, sowie der Vor-, als auch der Urroggen-Sauerteig sorgen für diese enorme Aromenvielfalt, die sich von süßlich-nussig bis hin zu herzhaft-kräftig erstreckt.
Diese Urkorn-Brotstangen eigenen sich zum Grillen, als Fingerfood, zum Belegen, als Beilage und auch sehr gut zum einfrieren. Das Gewicht liegt bei ca. 150 g je Stück.
Aufgrund des tollen Eigengeschmackes ist weiterer Brotbelag nicht unbedingt erforderlich. Es harmonieren kräftige, wie milde Käsesorten, als auch Wurstbelag. Oder einfach etwas Butter und frischer Schnittlauch. Letzteres ist mein persönlicher Favorit.
Aufgrund der weichen Teigbeschafenheit und des erforderlichen vorsichtigen Umganges mit dem Teig eignet sich das Rezept insbesondere für fortgeschrittene Hobbybäcker.
Ein saftiges Vollkornbrot aus reinem Vollkornmehl - voll an gutem Geschmack.
Die drei Vorstufen, des Weizensauerteiges, des Vorteiges und des Kochstückes, sorgen für ein tolles Aroma und für die Saftigkeit, womit dieses Vollkornbrot besticht. Die lange Teigführung von rund dreieinhalb Stunden trägt darüber hinaus ebenfalls zur Aromabildung, Saftigkeit und besseren Bekömmlichkeit bei.
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Das Pain d´Épi, zu deutsch Ährenbrot", ist ein traditionelles französisches Stangenbrot in Ährenform. Es ist dem Baguette sehr ähnlich und eignet sich als Partybrot, Brot zum Grillen oder einfach so zum Essen. Die "Ähren" lassen sich gut abbrechen und als Fingerfood verspeisen.
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Ideal als Grillbeilage, für feierliche Anlässe und einfach für zwischendurch - das Brot mit getrockneten Tomaten kommt auch völlig ohne Belag aus. Hocharomatisch, saftig und lecker.
Das Brot eignet sich auch gut zum einfrieren. Somit läßt es sich leicht auf Vorrat herstellen.
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Insbesondere in und um Hannover ist das Gersterbrot ein sehr bekanntes und beliebtes Roggenmischbrot.
Durch das Gerstern, dem Abflämmen des gegärten Teiglinges mit offener Flamme unmittelbar vor dem Backen, erhält das Brot sein charakteristisches Aussehen mit der typischen Maserung der Brotkruste.
Das "Gerster-Kastenbrot (Roggenmischbrot)" ist ein aromatisch-saftiges Brot, dass nicht nur herzhaften, sondern auch zu süßen Brotbelägen und -aufstrichen ein guter Begleiter ist.
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